Heidenau bringt K67 Klassikreifen in Dimension 3.25-19

Heidenau bringt K67 Klassikreifen in Dimension 3.25-19Bisher gab es den Heidenau K67 mit seinem Trialprofil in den Dimensionen 4.00-18 64T TT und 2.75-21 45P TT zu kaufen. Jetzt kommt der K67 in der Größe 3.25-19 54T TT dazu.

Der Heidenau K67 soll sich wegen seines Aussehens gut auf klassischen Motorrädern und Scramblern mache, außerdem soll er auf Asphalt über gute Fahreigenschaften verfügen. Das Reifenwerk Heidenau denkt dabei an Maschinen wie etwa BMW R 60, Yamaha SR 500 oder Suzuki GS 500 E.

Vertriebschef Thomas Schönherr ist froh, diese Lücke im Reifenmarkt geschlossen zu haben: “Was heute 17 Zoll Dimensionen sind, waren vor 50 Jahren die mittlerweile klassischen Reifen in 19 Zoll. Das Angebot an entsprechenden Straßen und Trial Reifen war zu dieser Zeit sehr groß. Heute ist das Sortiment an Straßenbereifung immer noch gut aufgestellt, die entsprechenden Trial Reifen waren jedoch schwer zu bekommen.” Deshalb gibt es den K67 jetzt in 3.25-19.

Mehr Größen: Heidenau K80

Heidenau meldet auf seiner Website: “Die sportliche K80 Modellpalette erhält Zuwachs. Für Motorräder von Aprilia RS 125 bis hin zu KTM 690 Duke stehen nun die passenden Reifendimensionen und Freigaben bereit.

Durch die Kombination von sportlichem Profil und optimierten Laufflächenmischungen verfügt der K80 über einen breiten Einsatzbereich. Die angepaßte Reifenkonstruktion garantiert gute Rückmeldung und hohe Fahrstabilität.

Heidenau K 80 Motorradreifen Sport Touring aus SachsenDie langgezogenen Profilrillen im Schulterbereich sind speziell für eine optimale Wasserableitung ausgelegt. Somit sind Sie auch bei Nässe immer auf der sicheren Seite.

Ein Reifen der im sportlichen Einsatz begeistert, aber auch im Sport-Touring Bereich seine Fans findet.”

Verfügbare Dimensionen des Heidenau K80:
110/70-17 M/C 54H TL
120/70-17 M/C 58H TL
130/70-17 M/C 62H TL
140/70-17 M/C 66H TL
150/60-17 M/C 66H TL
160/60-17 M/C 69H TL

Die genaue Reifenbreite: Hinterrad

Tatsächliche Breite von Motorradreifen oft schmaler als NennbreiteAuch hinten sind Reifen oft schmaler. Oder anders herum: Die aufgedruckte Zahl ist größer.

Beispiel: Der Michelin Pilot Power auf Honda CBR 600 RR ist statt 180 mm (180/55-17) tatsächlich 178 mm breit.

Oft steht 190 drauf, obwohl der Hinterreifen in Wirklichkeit nur 186 mm mißt. Und dabei gibt es 180er Reifen, die in echt auf 184 mm kommen.

Solche Abweichungen sind an der Tagesordnung. Messen Sie doch mal bei Ihrem Motorrad. Und staunen Sie.

Die genaue Reifenbreite: Praxis

Tatsächliche Breite von MotorradreifenVorne sind Reifen oft ein paar Millimeter schmaler als angegeben. Da stört keinen, und ein schmaler Reifen macht das Motorrad handlicher.

Ein agiler Reifen gefällt den allermeisten Fahrern besser als ein stoischer Pneu.

Beispiel: Der Michelin Pilot Power auf Honda CBR 600 RR ist statt 120 mm (120/70-17) trotzdem nur 113 mm breit.

Enduroreifen für die Straße

Enduroreifen für große Motorräder wie BMW R 1200 GS BoxerMotorrad-Alleskönner wie BMW GS-Boxer, Ducati Multistrada und KTM Adventure geben derzeit bei den Neuheiten den Ton an. Hier packen die Motorradhersteller ihre neuesten Entwicklungen rein, für teures Geld.

Denn diese großen Enduros werden gekauft, prima ausgestattet und vor allem aber auch viel gefahren. Viel mehr als Supersportler. Und das interessiert auch Reifenhersteller. Viele Kilometer heißt viel Abrieb, heißt oft tauschen. Und auf diesen Alleskönnern wie einer BMW GS ist reifen-Knowhow gefragt.

Denn von wegen Enduro. Vor allem werden diese schweren Eisen auf Asphalt bewegt. Oft zu zweit. Oft schnell. Oft bei jedem Wetter, warm und kalt, bei Sonne und Regen. So ein GS-Reifen sollte alles können. Bequem sein, immer kleben, lange halten, viel Rückmeldung geben, breiter Grenzbereich, und und und.

Deshalb sind die Reifenhersteller auch ziemlich stolz auf ihre neuen Enduroreifen. Die mit einer Yamaha XT 500 von anno dunnemals nullkommanix zu tun haben.

Die aktuellste Generation des Jahres 2012 lautet: Avon Distanzia, Bridgestone Battle Wing, Continental Trail Attack 2, Dunlop Trailmax TR91, Metzeler Tourance EXP, Michelin Anakee 2, Pirelli Scorpion Trail.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesen Großenduroreifen? Schreiben Sie Ihre Eindrücke im Moreifen-Forum und lesen Sie die Reifen-Erfahrungen anderer nach.

Rennreifen für die Straße

Motorrad Rennreifen auf der Landstraße fahrenMan erkennt sie an Profilrillen, denn glatte Slicks sind auf öffentlichen Straßen generell untersagt. Im Aufbau und in der Gummimischung unterscheiden sich profilierte Rennreifen von Slicks praktisch gar nicht. Auch wenn manche die Ähnlichkeit nicht glauben wollen oder gar abstreiten.

Manchmal sind profilierte Rennreifen sogar neuer in der Konstruktion (dem Wettbewerb auf der Rennstrecke sei Dank) und damit griffiger als reinrassige Slicks. Aber wir wollen uns auf die Landstraße konzentrieren. Ob Rennreifen auf Schnellstraßen und Autobahnen Sinn ergeben, muß jeder Erwachsene für sich klären. Wir wollen keinen bevormunden.

Weil die Entwicklung so rasch voranschreitet, seien hier die wichtigsten modernen Rennreifen aufgelistet.

Die aktuellste Generation des Jahres 2012 lautet: Bridgestone R10, Continental Race Attack Comp., Dunlop D211 GP, Metzeler Racetec Interact K3, Michelin Power One, Pirelli Diablo Rosso Corsa.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesen Rennreifen? Viel, viel mehr Haftung als jemals nötig auf der Landstraße? Hoher Abrieb und schwache Kilometerleistung? Bei Kälte und Nässe schwierig? Oder genau richtig für sportliches Angasen?

Schreiben Sie Ihre Eindrücke im Moreifen-Forum und lesen Sie die Reifen-Erfahrungen anderer nach.

Rennreifen im Landstraßen-Betrieb

Motorrad Rennreifen für Landstraße und Rennstrecke einsetzenRennreifen sind doch nur für die Rennstrecke, oder? So einfach ist die Welt in Wirklichkeit nicht. In manchen Rennserien müssen Reifen für die Straßen homologiert sein. Sprich: Diese Rennreifen dürfen auf der Straße gefahren werden.

Wenn dann Reifenhersteller X, Y oder Z aus Wettbewerbsgründen seinen Rennreifen griffiger und schneller für die Rennstrecke macht, der dabei aber Allroundeigenschaften für die Landstraßenfahrt von Normalsterblichen einbüßt, schert das keinen Racer. Gelobt sei, was gewinnt.

Denn kein Racer denkt an Kaltlauf, Aufwärmgeschwindigkeit, Nässeverhalten, Langlebigkeit. Und schon gar nicht an Geradeausstabilität und Vollgasfestigkeit beim Zu-zweit-Fahren auf der Autobahn mit Vollgas.

Von daher sind echte Rennreifen mit Straßenzulassung ein zweischneidiges Schwert. Bei idealen äußeren Bedingungen (Sommer, trocken, heißgefahren) ein Wucht. Aber im Frühjahr, im Herbst, bei Nässe und bei allem anderen Tempo als Brutal-Angasen einem breit aufgestelltem Sportreifen unterlegen.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesen Rennreifen? Schreiben Sie Ihre Eindrücke im Moreifen-Forum und lesen Sie die Reifen-Erfahrungen anderer nach.

Sportreifen für die Straße

Sportreifen für Motorräder sind heute alltagstauglicher denn jeBeim Thema Sport toben sich gerne die Marketingleute aus. Nennen diese Reifen Supersport, Hypersport etc. Viel leere Luft. Wir nennen sie lieber korrekt Sportreifen. Sie können den wilden Tanz auf zwei Rädern mitgehen, fast wie Rennreifen. Ohne allzusehr ins Straucheln zu kommen, wenn Naßlaufeigenschaften, Komfort oder Haltbarkeit gefragt sind.

Sportreifen sind heutzutage Alleskönner. Seit der legendäre Michelin Pilot Power (PiPo) anno 2003 auf dem Markt erschien. Der war damals top in Sachen Handlichkeit und Haftung, konnte sogar auf der Rennstrecke ein paar flotte Runden einlegen, und bei nassen Asphalt tanzte er Krise um die anderen.

Die Konkurrenz brauchte Jahre, um sich von diesem Schock des PiPo-Meilensteins zu erholen. Und bringt jetzt auch viele Kriterien in zwei schwarzen Kreisen unter. Top Grip, schnelles Aufwärmen, Komfort, noch bessere Nässeeigenschaften und halbwegs hohe Haltbarkeit. Eierlegende Wolmilchsäue? Durchaus. Auch wenn sie weniger lang halten als Tourenreifen sind sie doch Allrounder. Und das ist gut für unsere durchwachsenen Landstraßen.

Weil die Entwicklung so rasch voranschreitet, seien hier die wichtigsten modernen Sportreifen aufgelistet. Die aktuellste Generation des Jahres 2012 lautet: Bridgestone Battlax S20, Continental Sport Attack 2, Dunlop Sportsmart, Metzeler M5 Interact, Michelin Power Pure, Pirelli Diablo Rosso II.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesen Sportreifen? Viel mehr Grip als jemals nötig auf der Landstraße, schwache Kilometerleistung und hoher Verschleiß? Oder genau richtig für sportliches Motorradln? Schreiben Sie Ihre Eindrücke im Moreifen-Forum. Und lesen Sie, was andere sagen.

Tourenreifen für die Straße

Moderne Motorrad Tourenreifen wie Pirelli Angel ST sind AlleskönnerBeim Wort Tourenreifen rümpfen viele Motorradfahrer die Nase. Allzu vorschnell. Denn bei dieser Art Reifen hat es in den letzten Jahren gewaltige Entwicklungssprünge gegeben.  Moderne Tourenreifen sind eierlegende Wollmilchsäue, die so ziemlich alles können.

Und alle Bereich von Cruisen bis Rennstrecke (!) abdecken. Sie sind handlich für flottes Kurvenwedeln, sie haften auf nassen Straßen, sie funktionieren bei jeder Temperatur von Frühjahr über Hochsommer bis Herbst und sie halten tausende von Kilometern, ohne in ihren Eigenschaften groß nachzulassen. Eigentlich Reifen für fast Jedermann.
Was Tests bestätigen und Leser im Moreifen-Forum mit persönlichen Reifen-Erfahrungen untermauern.

Weil die Entwicklung so rasch voranschreitet, seien hier die wichtigsten modernen Tourenreifen aufgelistet. Die aktuellste Generation des Jahres 2012 lautet: Bridgestone Battlax BT 023, Continental Road Attack 2, Dunlop Roadsmart 2, Metzeler Roadtec Z8 Interact M/O, Michelin Pilot Road 3, Pirelli Angel ST.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit diesen Tourenreifen? Mehr Grip als nötig auf der Landstraße, tolle Kilometerleistung? Oder zu unsportlich fürs Heizen? Schreiben Sie im Moreifen-Forum.

Reifen: Wettbewerb belebt das Geschäft

Wettbewerb der Pneuhersteller führt zu großem ReifenangebotWeil in den populären Größen so viele neue Reifen entwickelt werden, wird die Differenzierung schwer. Wie soll man als Reifenlaie unterscheiden können?

Da hilft das Marketing. Die Reifenbauer haben ja was auf dem Kasten und helfen unsereinem. Sportreifen sehen aggressiver aus, während das Profil von Tourenreifen eher langweilig gestaltet wird.

Sportreifen haben wenig Vertiefungen und sind an der Seite fast slickartig glatt, während Tourenreifen viel mehr Vertiefungen und Drainagerillen besitzen, bis zur Flanke gezogen.

Insofern könne wir als Laien auf der ersten Blick zwischen „Ferrari“ und „Golf“ unterscheiden. Das ist gewollt und gut so.

Leider gibt es mehr als nur Sport oder Touren. Es gibt zusätzlich Sporttouren, Tourensport, Rennreifen. Alle auf der Straße zugelassen. Uff, jetzt wird es schwer.

Dazu kommt noch die Auswahl an älteren Konstruktionen in diesen fünf Segmenten, und schon ist die Verwirrung komplett.

Aber keine Bange: Wir werden den Reifenmarkt für Sie aufdröseln. Bleiben Sie dran! Oder klicken Sie sich ins Moreifenforum.